Komplexe Produktionsmechanisierung

Schüttgutströme intelligent
steuern & optimieren

Wir entwickeln mechanisierte Systeme für die Förderung, Verteilung und Lagerung von Rohstoffen in der österreichischen Schwerindustrie. Unsere Lösungen senken Ausfallzeiten und erhöhen die Anlagenverfügbarkeit.

Industrielle Förderanlage mit Schüttgut in einer Produktionshalle
Leistungsspektrum

Mechanisierte Systeme für die Schwerindustrie

Ingenieurleistungen von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme – ausgelegt auf Dauerlast und raue Umgebungen.

01

Förderbandtechnik & Schüttgutlogistik

Planung und Dimensionierung von Gurt- und Kettenförderern für Erze, Kohle und Zuschlagstoffe. Inklusive Antriebsauslegung, Abwurfwagen und Bunkerabzügen.

02

Automatisierte Transportsteuerung

Entwicklung von Steuerungslogiken für den innerbetrieblichen Materialfluss. Vernetzung von Waagen, Sensoren und SPS-Einheiten zur Echtzeit-Überwachung.

03

Verschleißoptimierung & Instandhaltung

Analyse von Verschleißprofilen an Rinnen, Bunkern und Bandübergaben. Auswahl geeigneter Panzerungen und Beschichtungen für abrasive Medien.

04

Schwerlast-Transportsysteme

Konstruktion von schienengebundenen Fahrzeugen und Hubtischen für Coils, Brammen und schwere Maschinenteile. Auslegung auf 50 t Nutzlast und mehr.

05

Prozessintegration & Retrofit

Nachrüstung bestehender Anlagen mit moderner Sensorik und Steuerungstechnik. Schnittstellen zu MES- und ERP-Systemen für durchgängige Datenflüsse.

Bereit für die nächste Stufe Ihrer Produktionslogistik?

Wir analysieren Ihre Materialflüsse und entwickeln ein maßgeschneidertes Konzept für Ihre mechanisierten Transportsysteme – von der ersten Skizze bis zur Inbetriebnahme.

Projektanfrage stellen

Warum sich Betreiber für unsere Systeme entscheiden

In der Schwerindustrie zählt jede Tonne Durchsatz. Unsere Lösungen liefern messbare Vorteile dort, wo Standardfördertechnik an ihre Grenzen stößt.

1

Höhere Anlagenverfügbarkeit

Durch den Einsatz verschleißarmer Komponenten und intelligenter Steuerung sinken ungeplante Stillstände um bis zu 35 %. Das bedeutet mehr Produktionssicherheit bei laufendem Betrieb.

2

Präzise Materialflusssteuerung

Unsere modularen Steuerungssysteme passen die Fördergeschwindigkeit automatisch an den Materialanfall an. Das reduziert Energieverbrauch und Überlastung der Bänder.

3

Branchenexpertise aus Österreich

Unsere Ingenieure kennen die spezifischen Anforderungen alpiner Bergwerke und Stahlwerke. Jede Anlage wird an die örtlichen Gegebenheiten und das geförderte Material angepasst.

Worauf unsere Kunden vertrauen

  • Nachgewiesene Lebensdauer von Förderbändern über 5 Jahre im Dauerbetrieb
  • Integration in bestehende ERP- und Leitsysteme ohne aufwändige Schnittstellen
  • Vor-Ort-Service und Schulung durch erfahrene Inbetriebnahme-Teams

Fallbeispiel

„Durch die Umstellung auf das modulare Steuerungssystem konnten wir die Ausfallzeiten an unserer Bandstraße um 30 % senken. Die Investition hat sich innerhalb von 14 Monaten amortisiert.“

— Betriebsleiter, steirisches Erzbergwerk

Häufige Fragen zur Fördertechnik

Welche Fördermittel eignen sich für abrasive Schüttgüter?

Für stark abrasive Materialien wie Erze oder Kohle empfehlen wir Gurtförderer mit verstärkten Stahlseileinlagen und speziellen Deckplatten. Alternativ kommen bei hohen Temperaturen auch Kettenförderer mit verschleißfesten Laufschienen zum Einsatz. Die Wahl hängt von Korngröße, Fördergeschwindigkeit und Umgebungsbedingungen ab.

Wie wird die Lebensdauer einer Bandanlage berechnet?

Die prognostizierte Nutzungsdauer basiert auf der Zugfestigkeit des Gurtes, der Anzahl der Umläufe und der Abrasivität des Förderguts. Wir nutzen FEM-Simulationen und Felddaten, um Wartungsintervalle präzise zu planen. Typische Werte liegen bei 5 bis 12 Jahren unter Volllast.

Welche Automatisierungsgrade sind in der Stahlindustrie üblich?

In der Praxis reicht die Spanne von manuell gesteuerten Krananlagen bis hin zu vollautomatischen Transportsystemen mit zentraler Leitwarte. Wir implementieren bevorzugt modulare Steuerungen, die sich schrittweise in bestehende Produktionsumgebungen integrieren lassen. Typische Schnittstellen sind Profinet und OPC UA.

Wie wird die Energieeffizienz von Förderanlagen bewertet?

Der spezifische Energieverbrauch pro Tonnenkilometer ist der zentrale Kennwert. Durch den Einsatz von Frequenzumrichtern und optimierten Antriebssträngen lassen sich Einsparungen von 15 bis 25 Prozent realisieren. Wir führen vor Ort Lastprofile auf und simulieren verschiedene Betriebsstrategien.

Welche Wartungsintervalle sind für Schüttgutförderer empfehlenswert?

Wir empfehlen eine visuelle Inspektion alle 200 Betriebsstunden sowie eine detaillierte Prüfung der Tragrollen und des Gurtlaufs alle 1000 Stunden. Bei stark abrasiven Medien verkürzen sich die Intervalle auf 500 Stunden. Eine zustandsorientierte Wartung mit Vibrationssensoren kann die Standzeit zusätzlich erhöhen.

Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, damit die Website zuverlaessig funktioniert, grundlegende Auswahl merkt und nuetzliche Seiten erkannt werden. Sie koennen akzeptieren, ablehnen oder die Einstellungen pruefen.